Es gibt Schriftsteller, die schon in zwanzig Seiten ausdrücken können, wozu ich manchmal sogar zwei Zeilen brauche. (Karl Kraus)
Das klassische Lektorat umfasst Korrektorat + Stil und handwerkliche Fragen, als da sind
- schreibtechnische und handwerkliche Tipps + Tricks und Techniken;
- Kürzungs- beziehungsweise Raffungsvorschläge;
- Vorschläge und Hinweise bezüglich Sprache und Formulierung einschließlich Umbau von Satzkonstruktionen oder ganzen Sätzen;
- Beseitigung von Redundanzen, Füllwörtern, überflüssigen Adektiven und Beamtendeutsch;
- Überprüfung der Dramaturgie;
- Überprüfung der Zeichnung der Charaktere;
- Stimmigkeit des Spannungsbogens sowie der Konflikte;
- Dialoge;
- Logik und sachliche Richtigkeit;
- allgemeine Verständlichkeit und Einheitlichkeit
- und und und
Auf Wunsch nehme ich weitergehende Recherchen vor.
Natürlich gehören auch E-Mailberatung und, wenn nötig, das Trösten und Mutmachen zu meinem Lektorat – quasi eine Rundumbetreuung … Der Clou aber ist: Ich erstelle gern aus Ihrem Manuskript eine Druckvorlage für Print-on-Demand-Verlage wie BoD, ich begleite Sie also von den ersten Schritten (als Coach), übers Lektorat bis zum fertigen Buch. Nur das Cover kann ich nicht gestalten, aber dafür wird sich auch eine Lösung finden.
Grundlage für das Lektorat ist mein Schreibtipps-Blog. Denn ich ändere nicht einfach, sondern begründe die Änderungsvorschläge.
Das Korrektorat ist zwar im Lektorat enthalten, doch zu viele Korrekturen verteuern es und lenken von der eigentlichen Arbeit ab. Auch beim Schreiben selbst werden oft dieselben (handwerklichen) Fehler gemacht, die Sie größtenteils aufgrund meiner Änderungen, Änderungsvorschläge und Anmerkungen auf den nächsten 390 Seiten Ihres Manuskripts selbst ändern könnten. Ich schicke Ihnen gern die ersten zwanzig oder dreißig Seiten mit Tipps und Tricks zum Überarbeiten zurück. Erschrecken Sie also nicht, wenn es auf den Seiten von Änderungen und Anmerkungen wimmelt, Sie haben es in der Hand, die Kosten für das Lektorat zu reduzieren. Ihren persönlichen Stil achte ich selbstverständlich, es sei denn, Sie hatten etwas wirklich schlecht, unverständlich oder zu umständlich ausgedrückt. (Lesen Sie dazu auch bitte Auf ein Wort)
Idealerweise sind drei Arbeitsdurchgänge notig. Der erste Durchgang dient hauptsächlich der Bearbeitung und Überarbeitung des Inhalts, wobei ich natürlich auch schon stilistische Änderungen vornehme und Fehler korrigiere. Der zweite dient der stilistischen Feinarbeit. Anschließend sollten Sie Ihrem Manuskript ein Schlusskorrektorat gönnen, da sich beim Annehmen und Ablehnen von Änderungen sowie Neuformulieren neue Fehler eingeschlichen haben können. Vielleicht hat auch die leicht überforderte Lektorin selbst Fehler eingebaut, weil das Manuskript wegen der vielen Anmerkungen und Änderungen zu unübersichtlich geworden ist. Geben Sie bitte bei Auftragserteilung an, wie viele Durchgänge Sie wünschen.
Änderungen nehme ich im Änderungsmodus von MS-Word vor, so dass sie für Sie nachvollziehbar sind. Änderungsvorschläge und Kommentare füge ich wegen der Übersichtlichkeit per Änderungs- und nicht per Kommentarmodus ein. Unklare Textstellen markiere ich farbig, damit Sie sie selbst ändern können. Selbstverständlich bin ich offen für andere Möglichkeiten. Gegen einen Aufpreis (15 Euro pro Kapitel) erhalten Sie zusätzlich eine Datei mit den eingearbeiteten Änderungen.
Besonders wichtig ist mir der vertrauensvolle und freundschaftliche Umgang mit meinen Kundinnen und Kunden. Als Autorin weiß ich selbst am besten, wie es ist, wenn ein Text beurteilt und zerrupft wird. Lesen Sie dazu bitte unbedingt meine Ausführungen über Kritik.
Eine Erfolgsgarantie, dass das Manuskript, auch wenn es nach dem Lektorat noch so gut ist, von einem Publikumsverlag angenommen wird oder sich die Studienarbeit um ein oder zwei Noten verbessert, kann ich leider nicht geben.